Brief von Gott
So spricht Gott:
Ich wollte schon immer mit dir reden, aber du hast dir keine Zeit gelassen.
Ich wollte dir schon immer sagen: „Ich bin für dich da.“
Aber du hattest Angst.
Ich wollte dir schon immer sagen: „Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir.“
Aber du hast mir nicht getraut, sondern mich für fern, für abwesend gehalten.
Ich wollte schon immer mit dir reden, aber du hast mich nicht ausreden lassen; denn es steht dir frei, dich zu entscheiden ob du mir zuhörst oder ob du abschalten willst.
Wenn du bereit bist auf meine Worte zu hören, dann möchte ich dir sagen:
Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Meine Liebe bleibt seit Ewigkeiten gleich.
Ob du dich abwendest oder dich mir zuwendest: Ich liebe dich.
Weil du lebst, liebe ich. dich.
Weil du dich entfaltest, liebe ich dich.
Weil du Mensch bist, liebe ich dich.
Weil du der Erde angehörst, liebe ich dich.
Weil du nicht ohne Hoffnung und Glaube leben kannst, liebe ich dich.
Mit ewiger Liebe liebe ich dich.
Du kannst dich mir anvertrauen: Ich habe Zeit für dich. Wann immer, wo immer, wie oft immer, in der Nacht, am Tag. Du brauchst mir nichts zu erzählen. Ich sehe dich. Wenn du willst, dann kannst du reden. Rede, schreie, fluche, bete, bete an, lauf fort, komm wieder...
Mit ewiger Liebe liebe ich dich.
Meine Liebe zu dir war schon wirksam, bevor du auf die Welt gekommen bist.
Ich liebe dich. Weil ich dich liebe, bleibst du. Du wirst nicht sterben. Ich kann dich nicht vernichten, weil ich dich liebe. Was immer du tust, ich gehe dir nach.
Verlässt schon eine Mutter ihr Kind nicht, auch wenn es etwas Böses tut, so verlasse auch ich dich nicht.
Auf keinen Fall.
Denn ich liebe dich.
Lass dich lieben, öffne dich, lass dich von mir lieben.
Lass dich lieben vom Blumenfeld und lass dich lieben vom Quellwasser.
Lass dich lieben von den Menschen, die dir zulächeln.
Lass dich lieben von dem Menschen, der dir zur Seite ist.
Lass dich lieben von der Erde.
Lass dich lieben von den Sternen.
Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, Menschenkind.
Ich kenne deine Geschichte. Mir ist nichts verborgen.
Ich warte, bis du ja zu mir sagst.
Ich möchte dich nicht erpressen. Ich kreuze ab und zu deine Wege.
Ich warte hoffnungsvoll, angstlos auf dein Credo, auf dein: „Ich glaube dir.“, auf dein Vertrauen zu mir.
Ich habe nichts davon, wenn du Angst vor mir hast. Aber um dein Vertrauen zu erreichen, tue ich, dein Gott, alles.