Klausurfragen zum Thema: Aberglaube
Aufgabe 1: Was ist Aberglaube? (Definition)
Aufgabe 2: Nenne zwei Beispiele für Aberglaube und begründe, warum Aberglaube vorliegt.
Aufgabe 3: Definiere, was das „Jenseits“ bzw. das „Diesseits“ ist.
Aufgabe 4: Können Geister aus dem Jenseits, von dem die Religionen reden, ins Diesseits eingreifen? Warum?
Aufgabe 5: Bearbeite Text 1 (die Texte kennt ihr aus dem Unterricht; sucht euch einen aus und bearbeitet ihn dementsprechend) unter folgenden Gesichtspunkten:
a) Verdeutliche anhand der Definition von Aberglaube magische Strukturen.
b) Erläutere an diesem Beispiel, wie man magisches Denken mit der Vernunft widerlegen kann.
Aufgabe 6: Erläutere an Hand des Textes (s.o.) folgende Aspekte:
a) Die Definition von Aberglaube;
b) Die Definition von Diesseits bzw. Jenseits;
c) Das „Logische Nicht-Widerspruchs-Prinzip“;
d) Das Selbstverständnis der modernen Naturwissenschaften.
Aufgabe 7: Gib den Inhalt des vorliegenden Textes (s.o.) kurz in eigenen Worten wieder.
a) Verdeutliche dabei, inwieweit abergläubische Strukturen vorliegen;
b) Welche Argumente lassen sich gegen solche Berichte anführen?
Aufgabe 8: Erläutere folgendes Zitat (aus:P. Knauer, Unseren Glauben verstehen)
„Der Glaube an Gott ist wissenschaftlich nicht zu belegen, aber er verstößt auch in keinem Punkt gegen wissenschaftliche Gesetze und durchbricht nicht die Logik des menschlichen Verstandes.“
Aufgabe 9: „Etwas ist nicht zu beweisen und nicht zu widerlegen.“
Wende die Definition von Aberglaube an und entscheide, ob ein solches Phänomen in den Bereich des Aberglaubens gehört.
Aufgabe 10: Verdeutliche den Unterschied zwischen einem christlichen Wunder und einem Mirakel.
Aufgabe 11: Definiere den christlichen Begriff von „Wunder“.
Aufgabe 12: Welche drei christlichen Wunder kennst du? Rekonstruiere den historischen Kern und erläutere den Glaubensinhalt
Aufgabe 13: Welche Erklärungs- bzw. Deutungsmöglichkeiten von Pendeln,Gläserrücken und Horoskopen kennst du?
Aufgabe 14: Beschreibe die Beziehung, die zwischen einem Dämon/Jenseitige und einem Menschen besteht und erläutere die Auswirkungen.
Aufgabe 15: Stelle kurz die Geschichte des Teufelsglaubens dar.
Aufgabe 16: Erläutere den Film „Rosemaries Baby“ unter folgenden Gesichtspunkten:
a) Gib eine kurze Zusammenfassung der Zeugung, Geburt und Kindheitsgeschichte Adrians. Inwieweit findet sich hier das magische Weltbild wieder?
b) Fasse den Inhalt von LK. 1.26-38 und Lukas 2, 1-20 in eigenen Worten zusammen.
c) Vergleiche beide Texte im Hinblick auf ihr Gottesbild und ihre theologische Grundaussage.
Berücksichtige dabei folgendes Filmzitat:
„Es ist das Jahr 1, das Jahr Adrians. Er wird niederwerfen die Mächtigen und aufrichten die Entrechteten. Er wird Recht schaffen den Entrechteten und vernichten die Machthaber. Heil Adrian! Heil Satan! Heil Adrian!“
Aufgabe 17: Analysiere den Film „Rosemaries Baby“ unter folgenden Gesichtspunkten:
a) Handelt es sich im Film um klassischen Satanismus? Warum?
b) Kann man den Sohn des Teufels mit dem Sohn Gottes vergleichen? Warum?
c) Verdeutliche das magische Weltbild an Beispielen aus dem Film.
Aufgabe 18: Muss man als Christ an den Teufel glauben? Begründe deine Meinung nachvollziehbar und ausführlich und reflektiert.
Aufgabe 19: Ist Aberglaube/Magie in seinen Auswirkungen eher eine Lebenshilfe oder eine Gefährdung?
Begründe deine eigene Meinung ausführlich, reflektiert und nachvollziehbar.
Aufgabe 20: Kann Satanismus eine Religion sein und zu einem Gelingen des Lebensentwurfes beitragen? Warum?