sehnsucht

schade, dass du nicht hier bist.
ich friere hier am warmen ofen,
finde es viel zu laut in dieser stille.

im haus knackt es,
was sonst vertraut, bedrohlich;
und selbst das licht der lampe wirft heute dunkelheit.

ich finde, sogar die blumen lassen
ihre blätter hängen
und ihre blüten sind verschlossen,
so als ob sie schmollen.

ich trinke guten wein und
schmecke nichts als flüssigkeit
und bald fallen mir die augen zu,
doch finde ich keine ruhe.
meine gedanken sind zu laut
in dieser stille hier.

jetzt dein lächeln sehen,
deine stimme hören
und spüren


du bist da.